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Nieder mit den Micros?

Diesen Wunsch bzw. diese Forderung liest man ja häufiger in den Geocaching-Foren und -Logs. Aber warum eigentlich? Was macht die Micros so unbeliebt?

Dabei hat doch die Tatsache, dass ein Micro ein Micro ist, doch nichts mit der Qualität zu tun, oder? Es gibt auch gute Gründe dafür, einen Micro zu legen. So kennen wir viele tolle Orte, die lohnenswert sind, “bedost” zu werden, aber der Ort oder das Muggelaufkommen bieten keine Möglichkeit, eine größere Dose zu verstecken.

Allerdings gibt es natürlich auch Gegenstücke, wie z.B. willkürlich in die Gegend geworfene Filmdosen. Aber haben wir das nicht auch schon bei Caches der Größe Small oder Regular erlebt?

Natürlich habe ich und viele andere sicher auch gewisse Erwartungen. So wünsche ich mir – nein, insgeheim erwarte ich – bei einem Nachtcache einen Regular als Final vorzufinden, am liebsten natürlich noch eine Munitionskiste.

Ich denke nicht, dass man daher die Qualität eines Caches nur an der Größe festmachen kann. Was wir doch alle nicht wollen, sind einfallslose und/oder langweilige Caches. Und da ist die Gefahr, diese als Micro-Caches zu legen, vielleicht größer. Dann läuft man vielleicht Gefahr, mal eine Filmdose mehr zu legen, weil eine Lücke im Mauerwerk, eine unterhöhlte Wurzel oder sonstwas zufällig aufgefallen ist. Und eine Filmdose kostet ja nichts.

Nanos finde ich schlimmer. Die Größe verleitet noch eher dazu, sich gar nicht mehr um ein Versteck und/oder Tarnung zu bemühen.

Mein Fazit: ja zum Micro, aber nur wenn er angebracht ist, dann aber auch gerne mit etwas Pfiff.

Hier eine kleine Übersicht von schönen Micros, die ich bisher gefunden habe (kann natürlich gerne durch Kommentare ergänzt werden):


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