P – wie Parkplatz – die Bedeutung von Additional Waypoints
Geocacher sind – so hört und liest man es immer wieder – Technik-Freaks. GPS-Empfänger werden mit Daten programmiert, zum Einsatz kommen diverse unterschiedlicher Geräte und Software-Anwendungen. Die Dosensuche wird somit zu einem echten High-Tech-Sport, dessen Umsetzung dank der Technik perfektioniert werden soll.
So auch ich.
Zumindest versuche ich es. Und da freue ich mich über viele kleine Helferlein, die mir die Suche vereinfachen.
Aber leider wird mir dabei immer wieder ein Strich durch die Rechnung gemacht. Nämlich dann, wenn sich “Andere”, also dritte Personen meinem Perfektionierungs-Zwang widersetzen. Und was mich im Moment am meisten ärgert:
Groundspeak hat auf geocaching.com die Möglichkeit gegeben, weitere Wegpunkte (“Additional Waypoints”) aufzuführen, z.B. auch für einen Parkplatz (Definition laut Wikipedia: Ein Parkplatz ist eine Fläche auf öffentlichem oder privatem Grund, die dazu dient, Kraftfahrzeuge oder sonstige Verkehrsmittel über die Dauer eines Haltevorgangs hinaus abzustellen, das heißt, zu parken oder zu parkieren.)
Warum werden diese durch viele Cache-Owner nicht genutzt?
Mein Navigationsgerät im Auto ist genau auf diese Parkplätze abgerichtet. Es ist ganz wild darauf, mich genau zu dem angegebenen Parkplatz zu führen. Wie ein gut erzogener Hund wartet es nur darauf, mir “das Stöckchen zu holen” um anschließend belohnt zu werden. Aber wie oft ist es mir in letzter Zeit passiert, dass ich per Hand die Koordinaten für einen Parkplatz nachtragen musste (natürlich nachdem mein TomTom versucht hat, mich möglichst dicht an die Cache-Koordinaten zu führen, was im Wald häufig zu Umwegen führt).
Also bitte, liebe Cache-Owner: nutzt die “Additional Waypoints”!
(schlimm genug, dass es diese bei Opencaching noch nicht gibt.)
Vorab, frohes neues Jahr!
Manchmal scheint es auch sinnvoller zu sein, bei der Parkplatzsuche den gesunden Menschenverstand einzusetzen. Es gibt etliche “Parkplatzempfehlungen”, bei denen der Cacheowner der Meinung ist, dass nur ein ausgedehnter Spaziergang – durch eine 08/15-Pampa – das Cachekonzept komplettiert und somit die Wegstrecke völlig unnötig verlängert. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel. Beliebt sind aber auch Multis mit dreiundfünfzig Stages, die allesamt in der Cachebeschreibung enthalten sind, aber keinen einzigen sichtbaren AW enthalten oder Parkplatzkoordinaten, die sich mit dem gelisteten Cachekoordinaten überlagern.