Start > Quo vadis, TravelBug?

Quo vadis, TravelBug?

Auf dem Rückweg aus dem Dänemark-Urlaub im letzten Jahr fand ich in einem Cache eine Geocoin (Sonderform des TB), die einfach so, unverpackt und unbeschriftet in diesem Cache lag. Da ich der Meinung bin, ein TB soll, wie es sein Name sagt, reisen, habe ich diese sehr schöne Coin mitgenommen. Zu Hause stelle ich dann entsetzt fest, das der Owner dieser Coin wünscht, seine Coin möge in Dänemark bleiben.

Im Flughafencache von Barcelona fand ich einen netten TB, dem man natürlich auch nicht ansah, wohin denn, den Wünschen des Owners entsprechend, die Reise gehen sollte. Also habe ich ihn (TBs sollen reisen) mit nach Deutschland genommen. Dort musste ich dann allerdings feststellen, das das Ziel dieses TB in Spanien lag. Mist – aber nicht mehr zu ändern.

Vor einiger Zeit habe ich mal zwei Legosteine (TBs, natürlich ohne Beschriftung) von Dänemark nach Deutschland tranportiert, die eigentlich ein Rennen im Land des aktuellen Handballeuropameisters machen sollten. Auch ein Fehler, aber was soll man machen?
Dieses sind sicher nicht die einzigen Fälle, in denen ich TBs nicht wunschgemäß befördert habe. Aber ist das meine Schuld?

In den meisten dieser Fälle waren die TBs noch nicht in dem Cache, aus dem ich sie dann später entnommen habe, als ich die Tour vorbereitete, ich konnte daher und wegen der mangelnden Beschriftung ihr Ziel nicht kennen.

Außerdem bekenne ich, dass ich zu den Cachern gehöre, die bei der Vorbereitung einer Cachetour (ich bin begeisterter Papiercacher) mich nicht um die TBs kümmere, die zum Zeitpunkt der Vorbreitung im Cache sind. Denn meistens sind die TBs sowieso weg, wenn man Tage oder Wochen später zum Cache kommt.

Daher jetzt mal meine Frage:

Was soll man mit TBs machen, die man findet ohne ihr Ziel zu kennen? Liegenlassen kann es doch wohl auch nicht sein, denn: TBs sollen reisen. Was macht ihr in solchen Fällen?

Meine eigenen TBs haben übrigens alle einen laminierten Anhänger, auf dem Aufgabe und Ziel in deutscher und englischer Sprache zu lesen sind.
Außerdem bin ich dazu übergegangen, TBs ohne „Aufgabenzettel” einen solchen mitzugeben, meistens packe ich sie in eine Tüte und lege einen Zettel mit dem Ziel bei.


Trackables
,

  1. 29. Januar 2008, 23:22 | #1

    Wenn an dem TravelBug kein Auftrag befestigt ist und daher nicht sofort erkennbar ist, wie der Auftrag lautet, hat der Owner halt Pech gehabt.

    So sehe ich das. ;-)

  2. mac2k2
    30. Januar 2008, 06:41 | #2

    Ich sehe es ähnlich, wenn kein Auftrag an dem TB ist, geh ich davon aus, das er einfach nur reisen soll. Wenn er ein bestimmtes Ziel hat sollte es schon dran stehen, sonst muss der Owner halt damit leben, dass der TB mal in die falsche Richtung kommt.

  3. 7. Februar 2008, 00:15 | #3

    Moin Kai,

    mir ist genau das am vergangenen Wochenende auf unserem Cache Flight nach Stockholm, Schweden, passiert.

    Ich entnehme eine (deutsch geprägte) Coin TB14CKQ und stelle erst zu Hause fest, dass sie ca. 20 km von Ihrem Bestimmungscache entfernt war.

    Ihr Start war in Goslar im Harz. Und ich bringe sie wieder zurück ins Ursprungsland. Uff. Wie peinlich.

    Aber letztlich komme auch ich immer wieder zu dem Punkt wo auch dieser Beitrag hinführt: ist keine Beschreibung dran, tja… dann ist es so.

    Das dumme war nur: an dieser Coin war eine Beschreibung. Woher jedoch soll ich bei der Entnahme mit Funzel in der einen Hand (sprich: nachts) wissen wo der Waypoint GC13CG6 liegt?…

    Nichts für ungut. TBs und Coins sollen reisen. Das wird auch diese wieder tun!

    Gruß aus Lübeck. LockeHL.

  4. 20. Februar 2008, 20:36 | #4

    Tja, shit happens. Aber die Sache ist doch ganz klar, ein Travelbug ist zum Reisen da. Das ist seine einzige Bestimmung.
    Wenn eine Mission klar erkennbar ist, so ist es nur fair dazu beizutragen. Wenn man dies nicht kann oder möchte, sollte man einen TB lieber liegen lassen. Es ist ja genauso wie ein Cache, den muss niemand suchen ;-)
    Wenn man mal einen TB in die falsche Richtung mitnimmt, ist das sicher ärgerlich, aber er wird ja immer noch seinem elmentarsten Ziel gerecht: Reisen, reisen, reisen.

    Eine Waypoint als Ziel anzugeben mag zwar eindeutig sein, aber äußerst unpraktisch. Besser wäre natürlich die Zielkoordinate. Da kann jeder Geocacher mit seinem GPSr vorher ermitteln, wie weit und in welche Himmelsrichtung der TB muss.

    Grüße aus Essen
    Der Ruhrcacher

  5. 25. Januar 2009, 20:49 | #5

    Also ich habe meinem ersten TB eine Beschreibung, sowohl in Deutsch, als auch in Englisch mitgegeben. Er soll nach Asien, dafür habe ich extra ein TB Hotel am FFF Airport ausgesucht. Nach 14 Tage landete er in der Wetterau (Kaff in Hessen) und nun verweilt er unweit entfernt in einem anderen Kaff.

    Ich bin da schon sauer darüber und habe auch darüber in meinem Blog geschrieben.

    Nun habe ich heute einen weiteren ohne Beschreibung losgeschickt, da in den Guidlines steht: ohne Auftrag geht es immer von Cache zu Cache.
    So soll es auch bei ihm sein.

    Und so handhabe ich das auch mit den TB’s ohne “Kennung”. Mitnehmen und dann im Web nachsehen, wo es hingegen soll.

    Bei TB’s mit Beschriftung, folge ich immer dem Auftrag! (-:

    So nun kennst Du meine Meinung.

    Martina und lieben Gruß

    P.S. Ich habe auch schon mal ein Zettelchen geschrieben für einen fremden TB. Der will nach Übersee…ohne Beschreibung, ein Witz (-:

  1. Bisher keine Trackbacks