Lieber immer noch eine Karte im Ärmel haben
Seit geraumer Zeit versuche ich, meine Cachetouren zu optimieren. Und beim Begriff “optimieren” kommt man zwangsläufig auch zum “paperless caching”. Die eierlegende Wollmilchsau-Lösung habe ich noch nicht gefunden, aber fast – zumindest für mich. Das wäre ja eigentlich ein Grund für die Teilnahme beim “Paperless Bliss Award” von 4lagig-deluxe. Aber die Sache hat einen Haken …
Lange Zeit habe ich mich gesträubt, mir zusätzliche Hardware ans Knie zu nageln. Zwei Anläufe in der Vergangenheit, meinen Alltag mit einem Palm zu organisieren sind gescheitert. Die Cachebeschreibungen hatte ich bis zuletzt als HTML-Export auf meinem Mobiltelefon. Das klappte ganz gut. Nun wollte ich ja aber unbedingt einen Wherigo-Cache absolvieren und dafür habe ich mir dann einen Pocket PC geborgt.
Und wenn man schon einmal einen Pocket PC in der Hand hat, dann neigt man ja doch mal dazu zu versuchen, wie es wäre, wenn man die Cachebeschreibungen darauf mitführt. Hierfür habe ich CacheMate für mich entdeckt. GPXSonar ist mir nicht zukunftssicher (wird offenbar nicht weiterentwickelt) und CacheWolf zu überladen.
Aber ich brauche doch noch Papier: nämlich mindestens ein Blatt, maximal drei, je nach Cachedichte. Hierauf befinden sich Übersichtskarten meiner gewünschten Region, anhand derer ich vor Ort entscheide, welche Caches ich als nächstes anfahre.
Umsetzen kann ich dies mit den topografischen Karten Top25 oder Top50 der Landesvermessungsämter. Über die Vorgehensweise berichte ich in dem Artikel “GPX-Import mit den topographischen Karten“.