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Information für die Polizei aus erster Hand

Manch einer hat bereits beim Geocaching die Bekanntschaft mit der Polizei gemacht. Das muss nicht zwangsläufig dazu führen, dass ein Bombenalarm ausgelöst wird. Auch eine Personenkontrolle – aufgrund eines aufälligen Verhaltens (aus der Sicht der Polizei) – mussten einige Geocacher schon über sich ergehen lassen.

Vor etwa zwei Wochen gehörte ich z. B. auch zu denjenigen, die der Polizei Rede und Antwort stehen musste. Um Mißverständnisse auszuräumen und die Polizeibeamtinnen und -beamten zu informieren, hat guy1964 einen Artikel für die Oktober-Ausgabe der polizeieigenen Zeitschrift “Polizei Schleswig-Holstein” geschrieben.

Nach einer kurzen Einführung über Geocaching berichtet er auch über einen “harmlosen” Polizei-Einsatz in Rendsburg, bei dem die Einsätzkräfte den Cache nach Prüfung wieder an das ursprüngliche Versteck zurückgelegt haben.

Weiter wird auf Gefahr von möglichen Polizeieinsätzen hingewiesen:

Gerade vor dem Hintergrund von möglichen Polizeieinsätzen, die aus den oben geschilderten Situationen entstehen können, ist es mir ein persönliches Anliegen als Polizeibeamter und als aktiver Geocacher ein wenig zur Aufklärung und zum Verständnis von gewissen Auffindesituationen beizutragen und zu informieren. Da sich das Geocachen immer größerer Popularität erfreut, ist auch verstärkt mit entsprechenden Polizeieinsätzen zu rechnen.

Mit einer Auflage von 6500 Exemplaren der Mitarbeiterzeitung bleibt die Hoffnung, dass die Polizisten in der Zukunft angemessen auf Cachebehälter reagieren, die zufällig vorgefunden werden.


Allgemein

  1. 12. November 2008, 20:10 | #1

    “angemessen auf Cachebehälter reagieren” halte ich (subjektiv) für nicht so sehr für ein Problem. Die Logs die ich diesbezüglich gelesen habe, zeugten von großer Rücksichtnahme auf das Spielgeschehen.
    An Bombenwarnungen sind meinstens die Owner und ihre dämlichen Verstecke schuld.

    Wahrscheinlich häufiger und heikler sind Konfrontationen mit vermeintlichen Einbrechern, Automadern, Kupferdiebe, Drogendealern alias auffällig-unauffällige Geocacher.

  2. 13. November 2008, 08:20 | #2

    Den persönlichen Kontakt mit der Polizei scheue ich nicht. Da kann ich mich und mein Tun erklären.

    Das Problem sehe ich eher darin, dass Dosen für Bomben gehalten werden können. Da kann ich nochmal bekräftigen, dass jede Dose eine Beschriftung haben sollte.

    Allerdings gebe ich zu: auch meine Dosen sind längst nicht alle beschriftet – dann ist die Tarnung einfach hinüber. ;-)

  3. 13. Dezember 2008, 19:59 | #3

    Das zeigt aber doch eine gewisse Offenheit seitens der Polizei, gegenüber dem Cachen, Lob!

    … Nach einer kurzen Einführung über Geocaching…(-:

    Gruß, Martina

  1. 23. Januar 2009, 14:56 | #1