Geocaching in der Tiefkühltruhe
Die Temperaturen in der vergangenen Woche erreichten in Teilen Deutschlands Werte, bei denen wir üblicherweise unsere Tiefkühl-Pizza lagern. Und als wenn dies noch nicht genug wäre: Schnee liegt auch noch und das schon seit ca. einer Woche! Erschwerte Bedingungen für die Dosensucher im Land. Wir Fischköpfe sind das ja eher weniger gewohnt, im Schnee unsere Dosen zu suchen. Und somit sind 2 Zentimeter der weißen Pracht schon eine echte Herausforderung.
Zum einen lassen sich Hinweise noch schwerer finden. Gerade beim berüchtigten Micro im Wald oder bei “tiefergelegten” Caches hat man fast keine Chance mehr, fündig zu werden. Es sei denn, Du kannst von den Spuren der Vorgänger profitieren (oder auch nicht).
Andererseits wird es dann aber auch wieder schwierig, die gemachten Spuren wieder zu verwischen. Was bei Plus-Graden kein Problem darstellt, wird im Schnee zu einem echten Problem. Eine ursprüngliche Tarnung ist da nahezu nicht wiederherstellbar. Da bleibt nur die Hoffnung, dass die Temperaturen schnell wieder steigen.
Obwohl die Tour durch die verschneite Landschaft etwas reizvolles hat, man freut sich schon wieder auf die T-Shirt-warme Jahreszeit. Eine kleine Vorfreude darauf habe ich im Netz gefunden. Die beiden Geocacherinnen Hoppetut und Iridie haben im sommerlichen Kiel schöne Fotos während einer Cachetour gemacht.
- Fotostrecke von iridie
- Fotostrecke von lanthania (Hoppetut)
Diese Fotos machen doch Freude auf den Sommer, oder?
Cachen bei diesen Temperaturen ist schon schön. Das einzige, was mir schwerfällt, ist das Verlassen der warmen Wohnung. Wenn man dann aber erst einmal draußen ist, dann ist alles okay.
Ich finde eher noch beschwerlicher, das Ausgraben der Objekte bei dieser Kälte. Die Böden sind gefroren, brrrr.
Zur Spur in dem Schnee: das stimmt schon, so manch ein Muggel könnte da auf die Idee kommen, doch mal nachzusehen, was es da so zum gucken und buddeln gibt (-:
Gruß, Martina
Bitte, bite überlegt es euch gut, ob ihr bei Schnee wirklich einen Cache suchen gehen wollt!!! Unser aufwendigstes und schönstes Versteck wurde letze Woche vermutlich wegen eindeutiger Schneespuren gemuggelt. Im Normalfall war das Final perfekt getarnt. Wenn aber eine Spur direkt vor Ort endet…
Die Kälte hat zum Glück auch mindestens einen Vorteil…
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Die Feld-, Wald- und Wiesenwege sind steinhart und nicht wie sonst im Winter üblich Knöcheltief matschig
Aber die Nachteile überwiegen deutlich. Plastikbehälter zerbersten beim öffenen, Nanos sind festgefroren, nasse Logzettel zerbrechen beim auseinanderfriemeln, ab 1600Uhr gibt es nur noch Nachtcaches usw.
Ich freu mich schon wieder auf den Sommer!
Gruß nach SH,
Stefan